Von Juni bis November 2026 lädt das neue Stadtmuseum Oldenburg zu elf Veranstaltungen ein, die Erinnerungskultur aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Im Foyer sowie im „Denk- und Kreativraum“ treffen Vorträge, Lesungen, Performances und Workshops auf persönliche Geschichten, historische Recherchen und aktuelle Debatten.
Welche Geschichten werden erinnert – und welche übersehen? Wer entscheidet, was Teil unserer gemeinsamen Erinnerung wird?
Im Mittelpunkt stehen unter anderem jüdisches Leben in Oldenburg, Perspektiven von Sinti und Yezid:innen, feministische und migrantische Utopien sowie koloniale Kontinuitäten. Auch das Museum wird kritisch befragt: Wie geht das Stadtmuseum mit der Bernhard-Winter-Sammlung um? Wie erzählt die neue Dauerausstellung Frauengeschichte? Und wie können Besuchende im Stadtarchiv selbst Spuren der Vergangenheit entdecken?
Bei den meisten Terminen findet Deutsche Gebärdensprachdolmetschung statt.
Eintritt zu allen Veranstaltungen frei! Alle Termine bald hier!
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4. November 18.30 Uhr
Lesung „Alles auf Anfang“
mit Max Czollek & Hadija Haruna-Oelker
Max Czollek und Hadija Haruna-Oelker diskutieren über die Grenzen deutscher Erinnerungskultur und fragen, wie Erinnern heute gesellschaftliche Verantwortung übernehmen kann. Eine streitbare, kluge und persönliche Auseinandersetzung mit Rechtsruck, Ausschlüssen und der Frage, wie eine solidarische Erinnerungskultur aussehen kann. Mit deutscher Gebärdensprachdolmetschung.
Eintritt frei – Tickets gibt es bald im Ticketshop des Stadtmuseums.

© Katarina Ivanisevic
Die Veranstaltungsreihe wird gefördert durch:


