Mehr Stimmen. Mehr Stadt.

Heller, leerer Raum mit weißem Boden, weißer Säule und großer Fensterfront mit Blick auf Bäume und Kirchturm
Blick auf das Treppenhaus des Stadtmuseums

Bewerben können sich lose Gruppen (ab drei Personen) und Kollektive sowie Organisationen, wie Initiativen oder Vereine. In erster Linie richtet sich das Format „Mehr Stimmen. Mehr Stadt.“ an Initiativen und Gruppierungen, die nicht über eigene Ressourcen verfügen, um eine Ausstellung zu realisieren. Künstler:innen können sich in Kooperation mit einer Initiative bewerben.

Eine unabhängige Jury wählt das Projekt für „Mehr Stimmen. Mehr Stadt.“ aus. Die fünf-köpfige Jury wird vom SMO nach Diversitätskriterien ausgewählt und jedes Jahr neu besetzt. Im Rahmen einer ersten Sichtung werden im SMO Bewerbungen aussortiert, die nicht den formalen Kriterien entsprechen. Nicht zugelassen werden:

  • Diskriminierende, menschenverachtende oder verfassungsfeindliche Projekte, oder Projekte von Akteur:innen, die an anderer Stelle solche Inhalte vertreten (siehe Leitlinien der Zusammenarbeit)
  • Projekte, die kommerzielle Ziele verfolgen
  • Projekte, die parteipolitische Ziele verfolgen
  • Projekte, die im Kern nicht neu für die Ausstellung entstehen
  • Projekte, die als Eigenwerbung zu werten sind
  • Ausstellungen von Einzelpersonen
  • Unvollständige Bewerbungen

Mit der Umsetzung von „Mehr Stimmen. Mehr Stadt.“ verfolgt das SMO die folgenden Ziele. Diese Ziele sind Kriterien für die Jury. Die Jury entscheidet, ob eines (oder sogar mehrere dieser Ziele) durch die Projektauswahl erreicht werden kann:

  • Sichtbarkeit von bisher unzureichend repräsentierten Perspektiven auf die Oldenburger Geschichte, Gegenwart und Zukunft, z.B. die Perspektiven von Black Indigenous and People of Color, queere, neuro- und körperlich diverse oder auch intersektionale Perspektiven oder Geschichten von Menschen, die bisher nicht erzählt wurden.
  • Beitrag zur Diversität und Inklusion im SMO
  • Gewinnung neuer Besucher:innen (Menschen, die bisher nicht das SMO besuchen)
  • Förderung des Dialogs zwischen gesellschaftlichen Gruppen, z.B. Austauschformate zwischen verschiedenen Generationen oder Kulturen

Ausschreibung: 13. Juli 2026

Infotermine:

  • 22. Juli 18.00 Uhr im Museumsfoyer
  • 2. August 13.00 Uhr Museumsfoyer

Bewerbungsfrist: 31. August 2026

Jurysitzung und Auswahl: Ende September 2026

Benachrichtigung: Oktober 2026

Konkretisierung der Projektidee: November 2026 – Januar 2027

Entwicklung und Realisierung: Januar 2027 – Januar 2028

Eröffnung: Januar 2028

Ausstellung mit Begleitprogramm: Januar 2028 – März 2028

Die Ausgestaltung der Kooperation zwischen den Partner:innen und dem SMO richtet sich nach den Erfahrungen, Kenntnissen und Wünschen der Partner:innen und wird im Rahmen der Konkretisierungsphase definiert. Am Ende der Konkretisierung steht die Unterzeichnung eines individuellen Kooperationsvertrags, der die Rollenverteilung transparent zusammenfasst. Die Inhalte können selbständig von den Kooperationspartner:innen unter Berücksichtigung der Leitlinien für die Zusammenarbeit und der Leitlinien zur Inklusion entwickelt werden. In anderen Fällen kann der Arbeitsprozess konzeptionell und inhaltlich begleitet und durch eine professionelle Gestaltung und/oder Medienproduktion unterstützt werden. Abnahmen (Go- / No-Go-Momente) und Meilensteine müssen in allen Fällen gemeinsam formuliert werden. Im Kooperationsvertrag wird außerdem festgelegt, in welchem zeitlichen Rahmen sich die Koordinatorin des SMO mit den externen Partner:innen trifft (Jour Fixe).