Unter dem Titel „Vom Schweigen zur Sichtbarkeit – Jesidische Stimmen in Oldenburg“ teilen Jesidinnen und Jesiden aus Oldenburg biografische Erzählungen über Identität, Anerkennung, Teilhabe, Erinnerungen und Herausforderungen. Im Mittelpunkt stehen persönliche Erfahrungen von Jesidinnen und Jesiden verschiedener Generationen mit und ohne Fluchtgeschichte.
Mittwoch, 23. September 2026, 18:30 Uhr
kostenfrei

Kooperationspartner:
Yezidische Forum Oldenburg e. V.
Das Yezidische Forum Oldenburg e. V. wurde im Jahr 1993 von nach Oldenburg zugewanderten Jesidinnen und Jesiden gegründet und setzt sich als aktive Migrant*innen- und Kulturorganisation für die Sichtbarkeit, die Teilhabe und dem Empowerment der jesidischen Community ein. Das Forum versteht sich als religiöse, kulturelle und soziale Anlaufstelle der jesidischen Gemeinschaft sowie als Brücke und Begegnungsraum zwischen verschiedenen Kulturen, Religionen und gesellschaftlichen Gruppen.
Mit über 7.000 der in Deutschland rund 300.000 lebenden Jesidinnen und Jesiden ist die jesidische Community in Oldenburg überproportional vertreten und ein sichtbarer Teil des städtischen und kulturellen Lebens.
Ein besonderer Schwerpunkt des Yezidischen Forums liegt in der Jugend-, Frauen-, Senioren-, Beratungs- und Integrationsarbeit. Mit Angeboten wie dem wöchentlichen Frauentreff, dem Jugendcafé, Mal- und Zeichenkursen sowie jesidischem Religionsunterricht, in dem neben religiösen Inhalten auch Fragen von Werten, gesellschaftlichem Zusammenleben, Verantwortung und Identität verhandelt werden, dient es als Begegnungsraum für Gemeinschaft, Orientierung, Identitätsbildung und Dialog. Dabei engagiert sich das Forum insbesondere in den Bereichen Bildung, Integration und Erinnerungskultur und vertritt die Interessen der Jesidinnen und Jesiden in kommunalen und gesellschaftlich relevanten Gremien im Sinne gesellschaftlicher Teilnahme und Teilhabe.
Weitere Infos zur Reihe “Wer bestimmt was bleibt?” gibt es hier.
Die Veranstaltungsreihe wird gefördert durch:




