Mit der Eröffnung des Neubaus erreicht das Stadtmuseum Oldenburg eine wichtige Etappe seiner umfassenden Modernisierung. In fünf Jahren baubedingter Schließzeit hat das Museum seine Aufgaben sowie die Ausrichtung des Hauses grundlegend neu konzipiert und weiterentwickelt. Damit reiht sich Oldenburg in eine Entwicklung ein, die viele Stadtmuseen bundesweit prägt: Museen öffnen sich stärker zur Stadtgesellschaft und verstehen sich zunehmend als Orte des Austauschs, der Begegnung und der gemeinsamen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen. Auch das Stadtmuseum Oldenburg ist heute ein Ort, an dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stadt gemeinsam verhandelt und diskutiert werden.
Das Stadtmuseum vereint Geschichte und Gegenwart auch architektonisch. Der Neubau umfasst ein großzügiges Foyer sowie vier Stockwerke mit rund 1.200 Quadratmetern Ausstellungsfläche und weiteren 750 Quadratmetern für Bildung und Begegnung. Ergänzt wird er durch die denkmalgeschützten Villen des Museumsgründers Theodor Francksen, die aktuell noch einen umfassenden Sanierungsprozess durchlaufen. Gemeinsam bilden die Gebäude ein bundesweit einzigartiges Ensemble.

© Caspar Sessler
„Mit dem Neubau schaffen wir die Voraussetzungen für ein Museum, in dem Zusammenarbeit und Vielfalt funktionieren können.“
Dr. Steffen Wiegmann, Leitung Stadtmuseum Oldenburg
Mit dem Neubau sind die Voraussetzungen für ein Museum entstanden, das Zusammenarbeit, Vielfalt und Teilhabe aktiv ermöglicht. Oldenburg hat damit nicht nur ein architektonisches Highlight gewonnen, sondern vor allem neue Räume für Begegnung, Bildung und Beteiligung geschaffen. Ein zentrales Element ist das großzügige Foyer als sogenannter „Dritter Ort“: ein offener und einladender Raum, der über den Museumsbesuch hinaus genutzt werden kann – als Treffpunkt im Quartier, für Gespräche, zum Verweilen oder für kleinere Veranstaltungen. Kostenlos zugänglich und ohne Konsumzwang erweitert es den öffentlichen Raum der Stadt um einen neuen Ort des Miteinanders.

© Caspar Sessler
Das Stadtmuseum versteht sich als Plattform für den Austausch über Stadtgeschichte und Gegenwart. Es erzählt Geschichte nicht nur rückblickend, sondern fragt nach ihrer Bedeutung für die Gegenwart: Wer schreibt Stadtgeschichte? Welche Stimmen fehlen? Was wollen wir erinnern? Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, ihre Perspektiven einzubringen und Stadtgeschichte aktiv
Der Neubau des Stadtmuseums Oldenburg wurde gefördert durch:




