In der Pop-up-Ausstellung rückten wir den Oldenburger Stadthafen ins Zentrum unserer Arbeit. Heute ist er bekannt für Spaziergänge an der Promenade, Besuche in der ansässigen Gastronomie, Wohnen im neuen Quartier „Alter Stadthafen“. Vor gar nicht so langer Zeit war das noch ganz anders: Industrieanlagen, Gewerbe, Warenverladung auf Transportschiffe, ein bisschen Rotlichtmilieu…
In der Pop-up-Ausstellung wurden diese ganz unterschiedlichen Geschichten rund um den Stadthafen entlang der Hafenpromenade erzählt. Orangefarbene Stationen aus Bauzäunen luden mit Bild- und Textmaterial dazu ein, mehr über Piraten in Oldenburg, den stadtbekannten Fährmann „Heini“ oder die frühere Glasproduktion am Hafen zu erfahren. Und auch der denkmalgeschützte Hafenkran und der historische Wasserturm sind Zeugen der bewegten Hafengeschichte, über die in der Ausstellung mehr herauszufinden war.
Rund um den Oldenburger „Ankerplatz“ lud darüber hinaus ein buntes Rahmenprogramm ein, den Hafen neu zu entdecken – von Führungen und Urban Sketching Workshops und eine Gesprächsveranstaltung zu Quartiersentwicklung bis hin zu einem Open Air-Kinoabend und dem Tag des offenen Denkmals.
