Das Stadtmuseum Oldenburg hat erstmals eine Auswahl von Objekten veröffentlicht, die das queere Leben in der Stadt repräsentieren. Unter stadtmuseum-oldenburg.de/sammlung-online sind diese Objekte ab sofort in der digitalen Sammlung des Museums zugänglich.
Anlass für diesen neuen Sammlungsschwerpunkt war die Ausstellung „Queer und von hier! Oldenburger Stadtgeschichte(n)“, die das Open Objects Collectiv im Sommer 2024 in Kooperation mit dem SMO realisierte. Vom 17. Juni bis 7. Juli 2024 machte die Ausstellung in der Haarenstraße 39 queeres Leben in Oldenburg sichtbar und eröffnete den Dialog darüber, wie dieses langfristig im Museum repräsentiert werden kann.
In enger Zusammenarbeit mit queeren Communities in Oldenburg präsentierte die Schau eine Sammlung an Objekten, Orten, Daten und Geschichten. Über einen Open Call sowie während der Ausstellung konnten Interessierte eigene Objekte einreichen und so aktiv zur Gestaltung beitragen. Ausgewählte Stücke wurden anschließend in die Sammlung des Stadtmuseums übernommen und bilden nun den Auftakt für einen neuen Sammlungsbereich zur queeren Stadtgeschichte.
„Mit der Veröffentlichung der Objekte in der Online-Sammlung bekommen alle Oldenburgerinnen und Oldenburger die Gelegenheit, sich mit Objekten und Geschichten der queeren Stadtgeschichte zu beschäftigen – und das Stadtmuseum erweitert dauerhaft seinen Sammlungs- und Forschungsbereich um ein weiteres wichtiges Thema der Stadtgeschichte“, betont Sammlungsleiterin Franziska Boegehold-Gude.
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Franziska Boegehold-Gude
Sammlungsleitung
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Franziska.Boegehold-Gude@stadt-oldenburg.de


